27. August 2016

Panikattacke nachts

Nächtliche Panik – Angstattacken in der Nacht

Panikattacke Nachts – geht es nur mir so?

Menschen, die unter Panikattacke leiden, kennen es nur zu gut: Nachts schrecken sie urplötzlich aus dem Schlaf hoch. Sie verspüren Herzrasen, Atemnot und das Gefühl diffuser Panik. In den schlimmsten Fällen haben Betroffene regelrechte Todesangst und das Gefühl, keine Kontrolle mehr über sich und ihren Körper zu besitzen. Dazu kommt die sogenannte Derealisation, ein Gefühl der Unwirklichkeit und Entrücktheit von der Realität.

Panikattacke Nachts

Nachts schrecken sie urplötzlich aus dem Schlaf hoch.

Nächtliche Panikattacke sind nicht selten, die Ursachen nicht immer leicht zu finden. Doch mit ein wenig Erfahrung und der notwendigen Kenntnis über Wesen und Ursprung von Panikattacke Nachts ist es möglich, diese Momente zu bewältigen und Panikattacke auch langfristig zu bekämpfen.

Panikattacke nachts – Wie fühlt sich eine Panikattacke an?

Panik ist zwar ein Begriff, der in unserem Sprachgebrauch relativ häufig verwendet wird, jedoch ein Zustand, der bei einem echten Erleben sehr verstörend wirken kann.

Panikattacke nachts – den Namen „Attacke“ hat diese Störung nicht ohne Grund: Sie überfällt den Betroffenen urplötzlich und ohne jegliche Vorwarnung. Dabei gibt es keinen unmittelbaren spezifischen Auslöser. Gerade in Zeiten, in denen der Mensch besonders entspannt ist, treten solche Angstattacken am häufigsten auf. So berichten viele, dass die Panikattacke ihnen gerade im Schlaf auftreten und zu einem mehr als verstörenden nächtlichen Erlebnis wird.

Panikattacke nachts aufeinmal wacht der Betroffene nachts plötzlich auf und verspürt Symptome wie Herzrasen, ein Engegefühl, manchmal auch schmerzhaften Druck in der Brust sowie Atemnot, die bis zu einem Erstickungsgefühl führen kann. Die bis dahin noch recht diffuse Angst wird konkreter, indem der Patient befürchtet zu ersticken oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Hinzu können weitere Anzeichen wie Schweißausbrüche, Schwindel oder Hitzewallungen kommen. Manche berichten auch von Verdauungsproblemen und Magenschmerzen. Kurz: Der gesamte Körper befindet sich im Ausnahmezustand, ohne dass die betreffende Person weiß, woran dies überhaupt liegt.

Panikattacke in der Nacht

Panikattacke Nachts beenden mit Panik Stop

Das Problem dieser Angstattacken: Sie führen zu einem regelrechten Panikkreislauf. Wer einmal einen solchen Anfall erlebt hat, wird nachhaltig davon beeinflusst. Die Angst, diesen Moment der Hilflosigkeit und der bis zur Unerträglichkeit steigenden Panik nochmal zu durchleben, überschattet das gesamte Dasein. Es wird nach Gründen und Ursachen gesucht. Potenzielle Auslöser werden vermieden. Schnell bestimmt die Angst vor der Angst das Leben und führt zu erneuten und wiederkehrenden Angstattacken.

Woher kommen Panikattacke?

Zunächst einmal sind die Panikattacke Symptome, die eine Panikattacke auszeichnen, sehr natürlich. Unser Körper wurde naturgemäß mit einem Schutzsystem ausgestattet. In Situationen drohender Gefahr ist er darauf programmiert, besonders feinfühlig zu reagieren und möglichst schnell und effizient die Flucht ergreifen zu können. Dies wird vor allen Dingen durch die Ausschüttung von Adrenalin ermöglicht. Dieses bewirkt die für Panikattacke typischen Anzeichen wie Herzrasen, Atemnot und Bluthochdruck. Charakter der Panikattacke ist jedoch, dass es sich hierbei um eine Fehleinschätzung unseres körpereigenen Systems handelt. Es liegt keine Gefahrensituation vor. Der Körper produziert Adrenalin und zeigt weitere Symptome einer Gefahrenbewältigung, ohne dass ein erkennbarer Grund hierfür vorliegt.

Es ist nicht ganz einfach, die Ursachen der Panikattacke nachts ausfindig zu machen. Sie können sehr vielseitig sein. So gibt es sowohl psychische als auch physische Ursachen. Stress, Anspannung, Schlafmangel und eine allgemein ungesunde Lebensweise können ebenso ursächlich sein wie die Einnahme oder das Absetzen bestimmter Medikamente, hormonelle Veränderungen sowie körperliche Probleme und ernsthafte Erkrankungen. Auch Depressionen, Zwangsneurosen und Phobien können Panikattacke mit sich führen. In manchen Fällen reagieren Menschen wenige Male mit den hierfür typischen Symptomen auf sehr spezifische Situationen, die sich als Auslöser recht leicht bestimmen lassen, manchmal leiden Betroffene jedoch über Jahre hinweg unter ständig wiederkehrenden Panikattacke, ohne dass ihnen der konkrete Auslöser bekannt wäre.

Unser Tipp, informiere dich auch auf Panikattacke Test zm Thema woher kommen Panikattacke und welche Mittel gegen Panik es gibt.

Panikattacke nachts – Nächtlicher Albtraum oder Angstattacke?

Auffallend oft schildern Betroffene, dass sie Panikattacke nachts überfallen. Der Begriff des Überfalls trifft es recht gut. Denn eben noch tief im Schlaf, wachen die Patienten urplötzlich mit Herzrasen und Atemnot auf. Das Gefühl der Desorientierung und der Unwirklichkeit wird durch die nächtliche Situation noch verstärkt. Im Dunkeln fällt es noch schwerer, sich zurecht zu finden und zu realisieren, dass sie sich aktuell in völliger Sicherheit befinden. Gerade in dieser Situation ist es jedoch schwierig, eine Panikattacke als eben solche zu identifizieren. Nächtliche Albträume oder andere Faktoren, die den Schlaf stören, können ebenfalls zu einem plötzlichen Erwachen führen. Aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden und womöglich einen verstörenden Traum nicht von der sicheren Wirklichkeit unterscheiden zu können führt ebenfalls zu Herzrasen und Atemnot.

Schluss mit Panikattacke

Schluss mit Panikattacke

Woran lässt sich also eine echte Panikattacke festmachen und Panikattacke was tun??

Deutlichste Anzeichen sind neben den genannten Symptomen wie Herzrasen, schneller und flacher Atem, Angstgefühl, Engegefühl in der Brust, Atemnot, Kribbeln der Haut, Schwindel, Übelkeit und Taubheitsgefühle eine unkontrollierbare Angst und das Gefühl, schier irre zu werden. Nächtliche Panikattacke treten wiederholt auf. Sie dauern jedoch meist nur wenige Minuten bis maximal eine halbe Stunde.

Vor allen Dingen gibt es keinen Zusammenhang zu konkreten Alltagsproblemen oder nächtlichen Albträumen.

Je mehr der genannten Symptome zutreffen, umso wahrscheinlicher ist es, dass eine Panikattacke vorliegt. Jetzt Panikattacke beenden lesen und informieren.

Warum Panikattacke uns nachts heimsuchen

Natur der Panikattacke ist es, dass sie ohne erkennbaren Zusammenhang zu bestimmten Situationen und Ereignissen auftreten. Dennoch erscheint es vielen als unverständlich, warum sie gerade nachts von diesen Anfällen heimgesucht werden, da gerade jetzt keine konkreten Gefahren vorliegen und wir auch keine Situation bewusst erleben, die von unserem Körper fälschlicherweise als potenzielle Gefahr interpretiert werden könnte.

Der Grund für nächtliche Attacken ist im Unterbewussten zu suchen. Panikattacke nachts sind keine Seltenheit. Nie den Kopf in den Sand stecken sondern an seinen Problemen arbeiten! Gerade wenn die Ursache für Panikattacke im psychischen Bereich liegen, erlaubt es der Zustand völliger Entspannung uns, unterbewusste Ängste und Probleme aufzubereiten und zu durchleben. Als Reaktion auf diesen Prozess reagiert der Körper mit einer Angstattacke. Diese nächtlichen Eskapaden unseres Körpers ängstigen uns derart, dass wir diese Angst bereits mit in den Schlaf nehmen. Wir begünstigen mit der Angst vor einer nächtlichen Panikattacke gerade das Wiederkehren derselben. Nicht selten führt dies dazu, dass Betroffene außerordentlich schlecht schlafen und Einschlafstörungen auftreten. Da Schlafmangel solche Angstattacken zusätzlich begünstigen geraten die Betroffenen somit in eine Panikspirale, aus der sie ohne das notwendige Wissen und hilfreiche Bewältigungstricks nicht herausfinden.

SOS-Hilfe bei Panikattacke nachts

Wenn du nachts mit einer Panikattacke aus dem Schlaf gerissen wirst, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Entferne dich aus der Situation, die dir akute Angst bereitet. So kann es helfen, das Licht anzuschalten, aufzustehen, das Fenster zu öffnen und tief ein- und auszuatmen. Verschiedene Entspannungsübungen und Atemtechniken helfen dir, wieder Kontrolle über deinen Körper zu erlangen. Auch das kontrollierte Denken kann erlernt werden und sehr hilfreich sein. Mit etwas Übung und der richtigen Technik gelingt es, die Panikattacke als grundlos zu erkennen und einfach unbeeindruckt an dir vorbeifließen zu lassen. Hilfe bei Panikattacke bekommst du sicherlich auch von deinen nächsten Angehörigen.

Panikattacke bekämpfen

Jetzt Panikattacke den Kampf ansagen!

Je besser du diese nächtliche Situation meisterst, umso weniger wirst du unter Panikattacke nachts leiden. Informiere dich auch zu der Panikstörung.