Angststörung

Angststörung – Mehr als nur ein Störfaktor im Leben

Angst ist schwer zu beschreiben. Unter echter Angst versteht man nicht den wohligen Grusel, der uns beim Anschauen eines Horrorfilms oder beim Lesen eines guten Buchs überfällt. Angst ist auch nicht der spaßige Schreckmoment, den wir an Halloween bewusst erzeugen. Angst bedeutet, um das eigene Leben fürchten zu müssen. Daher ist Angst nicht nur ein seelisches Problem, sondern zeigt verstörende körperliche Reaktionen.

Dabei ist es verkehrt, Angst grundsätzlich als negativ zu empfinden. Angst zu haben ist wichtig, denn nur so können wir Gefahrensituationen meiden und uns selbst vor Schaden bewahren. Angst ist also wichtig um zu überleben. Doch wenn wir unerklärliche Angst empfinden, ohne dass Gefahr für Leib und Leben besteht, dann sprechen wir von einer Angststörung.

Was ist eine Angststörung?

Im Falle einer Gefahrensituation ist unser Körper darauf vorbereitet, die Gefahr zu erkennen und die Flucht zu ergreifen. Dafür sind verschiedene Funktionen wichtig. Adrenalin wird ausgeschüttet, der Herzschlag wird beschleunigt, der Atem wird flacher. Wenn wir uns einer konkreten Gefahr bewusst sind, ist das eine ganz normale Reaktion, die wir einordnen können. Doch es kann vorkommen, dass Symptome wie Herzrasen, ein schneller Atem, Atemnot, Erstickungsgefühle, Taubheitsgefühle, Schwindel und Übelkeit urplötzlich über uns hereinbrechen, ohne dass es hierfür einen erkennbaren Grund gäbe. Während normalerweise Angst bestimmte Symptome hervorruft, verhält es sich im Falle einer so genannten Panikattacke genau andersrum: Die Symptome treten auf und erzeugen Angst.

Angststörung

Wie kann man eine Angststörung heilen?

Dabei spielt dir dein Gehirn einen bösen Streich: Es fehlinterpretiert eine gefahrlose Situation als lebensbedrohlich und sorgt dafür, dass dein Körper entsprechend reagiert. Du wirst von den Panikattacke derart überrollt, dass du in echte Todesangst ausbrichst. Du fürchtest zu ersticken oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Auch wenn gar keine Lebensgefahr besteht: Für dich fühlt es sich so an. Und das ist furchtbar. Vor allen Dingen ist eine Panikattacke für denjenigen, der sie auch nur einmal erleben musste, unvergesslich. Schlimmer noch wird fortan die Angst vor dem nächsten Anfall sein. Und damit geraten Betroffene in eine Spirale: Je mehr Angst sie vor der nächsten Attacke haben, umso häufiger treten die Anfälle auf.

Eine Panikattacke kann zu Zeiten von Stress oder großer psychischer Anspannung nur temporär auftreten. Es gibt also Menschen, die nur ein oder zweimal im Leben diese unangenehme Erfahrung machen. Doch bei anderen häufen sich die Anfälle. Treten die Panikattacke mehrmals innerhalb eines Monats auf, so spricht man von einer Panikstörung. Diese gilt psychologisch gesehen als Angststörung.

Wie du dich bei einer Angststörung verhalten solltest

Wichtig ist zunächst zu erkennen, dass es sich bei deinen körperlichen Symptomen tatsächlich um eine Angstattacke handelt. Solltest du also einen Anfall wie beschrieben erleben, ist es ratsam, zunächst einen Arzt aufzusuchen. Lass abklären, ob es nicht tatsächlich organische Ursachen für deine Attacke gibt. Ein Panikattacke Test, der schnell online durchgeführt werden kann, zeigt, inwiefern eine Angststörung auf dich zutrifft.

Mit dem Wissen, dass du dir im Grunde gar keine Sorgen machen brauchst, sondern dein Körper lediglich beunruhigende Panikattacke Symptome zeigt, hilft dir, dem nächsten Angstanfall gelassen entgegen zusehen. Denn mit diesem Hintergrundwissen kannst du deine Panikattacke beenden.

Die wichtigste Regel lautet: Ruhe bewahren. Es gilt nicht, deine Angststörung aggressiv zu bekämpfen, sondern sie ruhig an dir vorüberziehen zu lassen. Entziehe dich, sobald du die ersten Anzeichen verspürst, der unangenehmen Situation. In der Öffentlichkeit bietet es sich an, sich eine ruhige Ecke, eine Seitenstraße, einen abgelegenen Winkel etc. aufzusuchen. Ereilen dich Panikattacke nachts, solltest du nach Möglichkeit aufstehen, aus dem Schlafzimmer gehen und dich vielleicht an ein offenes Fenster stellen. Atme bewusst tief ein und aus. Sage dir dabei immer wieder, dass kein Grund zu Panik besteht. Du wirst nicht sterben. Es kann dir überhaupt nichts geschehen. Nach wenigen Minuten ist der Spuk vorbei.

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So kannst du eine Angststörung in Zukunft vermeiden

Die kritische Situation mit Ruhe und Gelassenheit zu meistern, ist der erste Schritt, um deine Panikstörung in den Griff zu bekommen. Da die Angst vor dem nächsten Anfall ein wichtiger Faktor für die Angststörung ist, nimmst du der Panik selbst damit jede Grundlage. Wenn du weißt, wie du mit dem Ausnahmezustand umgehen kannst und dass es dich nicht umbringt, ist der erste Schritt bereits getan. Gezielte Entspannungsübungen, Atemtechniken und Training bieten Hilfe bei Panikattacke.

Aus eigenem Antrieb schaffen es leider nur wenige, die Angststörung zu überwinden. Ein Coach, der dir effiziente Übungen zeigt und dir Schritt für Schritt erklärt, wie du deine Panikattacke quasi sofort beenden kannst, ist das Beste, was dir bei diesem Problem passieren kann. Doch keine Angst: Dafür benötigst du keine teuren Therapeuten. Manchmal liegt die Lösung des Problems in den einfachsten Methoden.

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Willst du gegen deine Panikattacke was tun? Dann lerne, deine Angststörung zu verstehen und zu akzeptieren. Im nächsten Schritt kannst du sie beenden. Sie ist kein bedrohlicher Schatten, der deine Lebensqualität dauerhaft mindert, sondern ein Problem, das du selbst ganz leicht lösen kannst. Du musst nur wissen, wie. Lass es dir zeigen. Panik Stop ist mehr als nur ein Ratgeber. Er ist ein Leitfaden und der Schlüssel zu einem neuen angstfreien Leben.

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